Ich habe die Haare schön…. …oder auch anders, wie entkomme ich dem „bad hair day“

Ich habe die Haare schön…. …oder auch anders, wie entkomme ich dem „bad hair day“

Ich liebe ja das Gefühl von frisch gewaschenen Haaren, darum konnte ich mich noch nicht für die No-Poo Methode entscheiden (dabei wird auf Shampoo bei der Kopfwäsche gänzlich verzichtet) Ist das für euch eine Option? Hat jemand damit schon seine Erfahrungen gemacht? Wenn ja, dann schreibt uns 🙂 Vorläufig bleibe ich noch beim Shampoonieren, aber…

....da stellt sich die Frage geht Shampoo-Einkauf überhaupt, ohne das ganze Chemie blablabla zu verstehen?

Es gibt ja eine Menge an Fachbegriffen, die da so im Shampoo-Raum schweben: Parabene, Silikone, Tenside, Paraffine, und sonstiges Chemiezeugs…. Die Frage ist, will man und muss man sich damit beschäftigen? Und geht Shampoo Einkauf auch ohne großen Umweg?

Also ich greife gerne zu den diversen zertifizierten Naturshampoos, zum einen ist das Thema Mikroplastik und Mineralöl vom Tisch und ist es Vegan kann man auch Tierversuche und tierische Inhaltsstoffe ausschließen. Zum anderen habe ich schon bemerkt, egal welches Produkt ich anwende, nach einiger Zeit steht mir der Sinn nach Abwechslung. 🙂  

Selbstversuch, oder auch Produkttest

Als erstes in meiner Testreihe habe ich mich für zwei Shampoos entschieden, welche man einfach und unkompliziert aus dem Supermarkt mitnehmen kann. Ein Kriterium welches nicht immer nötig ist, trotzdem ist es fein, wenn es mal schnell gehen soll. Die preisliche Spanne ist zwischen 3,50€  und 5,99

Meine Haare sind so....

Die Ausgangslage ist wie folgt: meine Haare sind eher fein und platt. Außerdem haben sie in den letzten Jahren einen wahren Färbemarathon hinter sich, um nicht zusagen, ich wechselte die Farbe oft – also wirklich sehr, sehr, sehr oft 😉 Das war der Struktur natürlich nicht wirklich zuträglich war. Seit einem halben Jahr habe ich dann mit dem starken Aufhellen Schluss gemacht und ich merke weniger Haarbruch beim Bürsten. Da ich mich auf dem richtigen Weg befinde, möchte ich die Regenerierung nicht durch Belastungen mit falschen Shampoo vermindern

Bigood Aufbaushampoo

Gestartet habe ich den Test mit dem bigood natürliches Aufbaushampoo für strapaziertes Haar, Pfirsich, ein Shampoo aus der Bipa Eigenmarke. An bigood gefällt mir der Gedanke, dass auch die Verpackung zumindest zu einem Teil, aus Recycling Material hergestellt wird. Beim diesem Shampoo ist das zu 60%. Die gesamte Kosmetiklinie ist mit der Veganblume und dem NaTrue Gütesiegel zertifiziert. Außerdem trägt die Linie das EU Ecolabel, den blauen Engel und das österreichische Umweltzeichen.

Das Shampoo wird in Österreich hergestellt und ist frei von Paraffinen, Parabenen, Silikonen und synthetischen Duft- und Farbstoffen.

Soweit klingt das Produktversprechen ja sehr vielversprechend, auch wenn ich auch davon überzeugt bin, dass nicht immer alles, was nach außen hin mit Nachhaltigkeit glänzt, es auch ist;-)

Das Shampoo riecht angenehm und leicht nach Pfirsich und schäumt mittelmäßig, was an sich ein ganz gutes Zeichen ist, da generell gilt: je üppiger und großporiger der Schaum eines Shampoos, umso aggressiver und austrocknender ist die Tensid-Mischung für deine Kopfhaut und dein Haar

Bigood Aufbaushampoo

Erstes Fazit

+ Das Shampoo ist in der Anwendung angenehm und fühlt sich leicht an

+ Ich habe keinerlei Irritation meiner Kopfhaut, weder wurde sie trocken noch juckt sie.

+ Die Haare sehen nach dem Föhnen glänzend und gesund aus.

 – Die Haare fetten nach wie vor nach zwei Tagen und mir bleibt dreimaliges Kopfwaschen in der Woche nicht erspart.

Zwei Wochen später wechselte ich auf das Natur Box Shampoo mit kaltgepressten Mandelöl, das Shampoo kommt aus dem Haus Schwarzkopf und wird als sehr natürlich verkauft. Am Schluss des Beitrages kommen auch dazu die Codecheckinfos 😉

Auf der Naturbox Website werden unter Zielsetzungen die Verwendung von recyclten Plastik und soziale Verantwortung angegeben, darunter fällt auch dass kleine lokale Bauern usw. unterstützt werden

Das Shampoo ist auch mit der Veganblume zertifiziert und gibt auf der Verpackung die Initiativen: be smarter save water  und solidariadnetwork.org  an. 

 

Mein Fazit zum Shampoo:

Das Shampoo riecht viel intensiver. Als Kopfnote unterstützt Bergamotte, Magnolie und Rose. Zudem befinden sich noch Vanille und Moschus in der Basisnote. Olfaktorisch passen die einzelnen Komponenten gut zusammen – insgesamt ist es mir aber zu intensiv duftend.

Was gleich auffällt ist, dass es wesentlich mehr schäumt als das bi good Produkt. Das Shampoo ist sehr ergiebig. Das Ergebnis hält was es verspricht: schwereloses Volumen und spürbare Fülle

Erstes Fazit

+ sehr ergiebig

+ beschwert die Haare nicht

+ Haare fetten nicht schnell nach, bleiben länger frisch, bei mir reicht dann 2x waschen in der Woche

– nur 25% vom Verpackungsmaterial ist aus Recyclingmaterial

– wird nicht in Österreich produziert

Codecheck, was steckt wirklich drinnen?

Jetzt wird es doch noch mal interessant, wie sieht es denn tatsächlich aus mit den Inhaltsstoffen?

Also immer, wenn ich mir denke: Schau doch genauer, greif ich gerne auf die Codecheck-App zurück.

Hier das Ergebnis vom Codecheck:

Codecheck Auswertung Bigood Aufbaushampoo
Codecheck Auswertung Naturbox Mandelölshampoo

Zusammenfassend kann man sagen, beide Shampoos sind in der Anwendung nicht enttäuschend und gerade für diese Preisklasse überraschend gut.

Bei der näheren Betrachtung und nach Codecheck-check, zeigt sich neben den Stärken aber auch deutlich das Verbesserungspotential.;-)

beerenstarke Grüße

Werbung da Markennennung

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